Kategorie: Allgemein

Rückblick 2022 / Ausblick 2023 – Gruppenreise auf dem Camino Inglés – Fischerhut beige im Angebot

Entspannte Pilgerrast mit traumhafter Aussicht.

Facebook – Gewinnspiel auf dem Portugal-Rundweg

Wir pilgern gerade mit einer kleinen Gruppe auf dem portugiesischen Jakobsweg der auch von manchen Portugal-Rundweg genannt wird.

Das bedeutet Start in Porto und dann auf dem portugiesischen Küstenweg nach Norden bis nach Caminha. Dort setzen wir nicht nach Spanien über, sondern biegen Richtung Osten ab und über Vila Nova de Cerveira geht es nach Valença.

Ab Valença pilgern wir wieder Richtung Süden auf dem portugiesischen Jakobsweg oder besser dann der Weg nach Fátima. Endpunkt ist dann wieder Porto.

11 Etappen – 11 Quizfragen – 11 mal teilnehmen

Wir werden bei jeder unserer 11 Etappen auf dem Portugal-Rundweg ein kleines Video mit Fotos von den jeweiligen Tagesstrecken auf unserer Facebook-Seite zeigen. Jeden Tag ist am Ende des Videos auch eine Quizfrage dabei. Du kannst die Fragen bei Facebook mittels eines Kommentars (möglichst richtig) beantworten.

Teilnahmebedingungen
  • Teilnehmen darfst Du je einmal pro Tag und Frage (also höchstens 11 mal).
  • Unter ALLEN richtigen Antworten verlosen wir am Ende drei GUTSCHEINE für unseren PilginoShop im Wert von jeweils 10 Euro.
  • Je mehr der 11 Fragen Du also richtig beantwortest, desto größer sind Deine Gewinnchancen.
  • Jede teilnehmende Person kann höchstens einen Gutschein gewinnen.
  • Ende der Aktion ist der 18. Oktober, 24:00h.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Herrlicher Ausblick auf den Bodensee

Pilgerreise Münchner Jakobsweg – Tag 13: Scheidegg – Lindau

Heute ist leider schon unser letzter Tag auf dem Münchner Jakobsweg. Wir sind durch halb Bayern gepilgert und sind restlos begeistert von der Natur, der Landschaft und all den Eindrücken, die wir mit nach Hause nehmen dürfen.

Der Start heute Morgen begann gleich mit einer schweren Entscheidung: Pilgern auf der „klassischen“ Strecke direkt nach Lindau (etwas einfacher und ohne Seilbahn und Schiffsfahrt) oder über den Pfänder-Rücken und mit Seilbahn nach Bregenz (Vorarlberg, Österreich). Diese Strecke hat mehr Höhenmeter, ist aber landschaftlich reizvoller. Die Gruppe hat sich einfach aufgeteilt. Einige Pilger „klassisch“, einige über den Pfänder.

Da die Strecke über den Pfänder etwas aufregender war, gibt es hiervon auch mehr schöne Fotos. Beiden Pilgergruppen war gemein, dass sie erstmal im Morgennebel gestartet sind. Das gibt immer eine ganz spezielle Pilgerstimmung. Vielen ist das sicher vom Pilgern in Galicien vertraut.

Unsere Mitpilger, die sich auf den Pfänder getraut haben, wurden oben angekommen mit grandiosen Ausblicken auf den Bodensee für ihre Mühen belohnt. Anschließend haben die meisten für den Abstieg vom Pfänder die Seilbahn gewählt. Unten in Bregenz angekommen wurde schnell ein Schiff gefunden, dass die müden Jakobspilger nach Lindau übersetzte.
In unserem sehr schönen historischen Hotel Engel war die Pilgergruppe dann wieder vereint.

Bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen haben wir ein wenig wehmütig Abschied gefeiert aber auch mit großer Freude die vergangenen Pilgertage noch einmal Revue passieren lassen. Vielen, vielen Dank an alle Beteiligten und für die Zukunft ein kräftiges BUEN CAMINO!

Wundervolle Idylle im Allgäu

Pilgerreise Münchner Jakobsweg – Tag 12: Hopfen – Scheidegg

Der Start auf den Münchner Jakobsweg begann in Hopfen für einige natürlich wieder mit einer stärkenden Buttermilch aus der Sennerei. Anschließend ging es durch den Wald und hinab nach Simmerberg und ein wenig später dann nach Weiler im Allgäu.

Hier bot es sich an, die Mittagspause mit einer zünftigen Brotzeit zu begehen. Nach dem längeren Abstieg sollte es nun leider wieder hinauf gehen. Der Dialekt der Menschen hier hat sich inzwischen deutlich verändert zu dem Dialekt in der Münchner Gegend. Die Leute hier sprechen immer schwäbischer und bezeichnen sich auch häufig als Schwaben. Wir sind aber noch immer in Bayern. Für den ortsunkundigen Norddeutschen ist das schon ein bisschen verwirrend, vermuteten wir Schwaben doch immer in Baden-Württemberg. Man lernt nie aus.

Es war dann trotz leichter Anstiege doch noch ein wunderschöner Weg nach Scheidegg, wo uns ein schöner Maibaum und ein pfiffiger Wirt begrüßten.

Pilgern auf langen Wegen über Kuhweiden

Pilgerreise Münchner Jakobsweg – Tag 11: Weitnau – Hopfen

Heute wurde der Jakobsweg für uns zunächst einmal ein Bildungsweg und dann auch noch ein Trainingsweg. Am Ende Stand die Belohnung aus Buttermilch und Käse.

Der erste Teil des Weges war Carl Hirnbein gewidmet. Der Herr Hirnbein hat im 19. Jahrhundert unter anderem die Käseherstellung im Allgäu revolutioniert und so den Bauern und Sennern ein bescheidenes Auskommen ermöglicht. Auf dem ersten Abschnitt heute gab es viele Info-Tafeln, die dem Pilger die Käseherstellung früher und heute erläuterten. Sehr interessant.

Bald wurde dann der Camino zu einer Trainingsstrecke für uns Jakobsjünger. Auf Balancestegen, Schaukeln, Hängebrücken und riesigen Spinnennetzen konnten wir zeigen, was in uns steckt (oder auch nicht). Auf jeden Fall war es ein großer Spaß.

Über lange Wiesenwege, die wir uns öfters mit den Kühen teilen mussten, ging es dann bis nach Hopfen. Was für ein schöner Dorfname.

In Hopfen gibt es eine bekannte Bio-Sennerei in der wir uns mit super leckerer Buttermilch und exquisiten Käse belohnten.

Aussicht vom Sonneckgrad

Pilgerreise Münchner Jakobsweg – Tag 10: Kempten – Weitnau

Aus der Stadt Kempten hinaus und in die wunderbaren Landschaften des Allgäus – wieder mal ein wunderbarer Tag zum Pilgern auf dem Jakobsweg.

Nachdem wir Kempten schnell verlassen haben empfing uns der Camino mal wieder mit bezaubernden Landschaften und zwischendurch immer mal wieder kleinen Dörfern, in denen wir uns versorgen konnten.

Nach dem wir Buchenberg erreicht und uns angemessen gestärkt hatten, ging es hinauf auf den Sonneckgrat. Der etwas steile Anstieg lohnte sich: Wir staunten über die fantastischen Ausblicke zu jeder Seite des Grads. Dabei mussten auch die Pilger mit leichter Höhenangst nicht zittern: Der Grat war immer sehr breit und an keiner Stelle unsicher. Das war Pilgern in höchster Güte und mit viel Vergnügen.

Der abschließende Abstieg war natürlich noch mal ein wenig mühsam, verlief aber über breite Schotterpisten.

Angekommen in Weitnau belohnten sich die meisten Pilger erstmal mit einem guten bayrischen Bier im Gasthof Krone.

Der Weg führt an Kuhweiden entlang

Pilgerreise Münchner Jakobsweg – Tag 9: Görisried – Kempten

In die „Hauptstadt des Allgäus“ sollte uns der Jakobsweg heute führen. Davor waren aber noch einige Kilometer zu pilgern.

Wir starteten mit einer Walddurchquerung auf recht geraden Wegen. Anschließend ging es fast genauso gerade an großen Wiesen vorbei. Die Kühe klingelten mit ihren Glocken im Takt für uns Jakobsjünger.

Irgendwann tauchte im Wald eine kleine Hütte auf. Was sah unser erfreutes Pilgerauge? Eine wunderbar handgearbeitete Holzmuschel für die Pilger. Und eine kurze Zeit später führte uns der Camino an Freiluft-Kunstwerken vorbei, die der Künstler Franz Probst speziell für den Jakobsweg geschaffen hat. Sehr beeindruckend.

Weiter ging es durch Wälder mit „verschmutzter Fahrbahn“ bis in die Kapitale des Allgäus, nach Kempten. Da wir auf dem ganzen Weg keine Versorgungsmöglichkeit hatten, war es uns eilig endlich in dem netten Städtchen anzukommen.

Dort haben wir brav die Sehenswürdigkeiten gesehen und gewürdigt und sind dann schnell ins Hotel zum Entspannen. Beim Abendessen im sehr zu empfehlenden italienischen Restaurant Mylord wurden wir dann noch vom echt italienischen Wirt mit Allgäu-Bierdeckeln beschenkt.

Pilgern durchs verzückende Allgäu

Pilgerreise Münchner Jakobsweg – Tag 8: Marktoberdorf – Görisried

Der Jakobsweg führte uns Pilger heute mal wieder durch fantastische Landschaften und entzückende Dörfchen. Kurz vor Ende der Etappe gab es dann noch ein kleines Abenteuer zu bestehen.

Marktoberdorf war schnell verlassen und schon bald lud ein kleiner Pfad ein, die Kindle-Kapelle zu besichtigen. Durch Leuterschach und Wald (das nette Dörfchen heißt wirklich so, war bestimmt mal von viel Wald umgeben) ging es bis zum ersten Höhepunkt des Tages: Die Durchquerung der Wertachschlucht. Nachdem das bewältigt wurde und die Weiler Bergers und Barnstein passiert waren, folgte für die ganz mutigen Pilger das Abenteuer des Tages. Auf einer doch recht wackeligen Hängebrücke musste die Wertach überquert werden. Erschwerend kam hinzu, dass man zwischen den Trittbrettern hindurch gucken konnte.

Einigen Pilger hatten vor diesem Abenteuer ein wenig Scheu und hatten deshalb vorher schon über die Straße „abgekürzt“.

Vorbei an sehr schönen Kaskaden ging es dann im Endspurt bis nach Görisried. Ein wirklich begeisternder Tag auf dem Jakobsweg von München nach Lindau.

Wunderschönes Allgäu

Pilgerreise Münchner Jakobsweg – Tag 7: Bernbeuren – Marktoberdorf

Unser heutiger Tag auf dem Münchner Jakobsweg war eher ein entspannter Tag. Die Tagesetappe war nicht so lang und recht angenehm zu pilgern. Die im Programm angegebenen Höhenmeter beruhten auf einem Missverständnis und so hatten wir eigentlich wenig Berge zu bewältigen. Trotzdem war es ein landschaftlich sehr schöner Tag, an dem uns der Camino über Stötten am Auerberg und Bertoldshofen nach Marktoberdorf brachte.

Die zünftige Einkehr im Königswirt in Bertoldshofen war hervorragend, hat aber ein wenig an unserer Pilgerdisziplin genagt. Trotzdem haben sich fast alle Pilger noch Mal aufgerafft und sind die restlichen Kilometer bis nach Marktoberdorf weitergelaufen.

Dort wurden wir empfangen von einer schönen Dorfkirche und nach einigen weiteren Metern von sehr netten Menschen im Hotel Sepp.

Ein wirklich angenehmer und fast schon erholsamer Pilgertag.

Der Lech bei Lechbruck

Pilgerreise Münchner Jakobsweg – Tag 6: Wildsteig – Bernbeuren

Heute hat uns der Jakobsweg gleich mit einem wunderbaren Kleinod beschenkt: Die Wies-Kirche! Ein schmaler Pfad führte uns zu dieser außerordentlichen Kirche.

Nach diesen Augenfreuden ging es auf schmalen Wegen über Wiesen weiter. Am Eingang zur ersten Wiese wurden Mensch und Hund eingewiesen in die klügsten Verhaltensweisen beim Überqueren einer kuhbestandenen Weide. Hoffentlich erinnern sich alle Beteiligten im Ernstfall an diese Regeln. Die Kühe zumindest haben gleich am Start des Wiesenweges ein deutliches Zeichen ihrer Anwesenheit gesetzt.
Nächster Höhepunkt war Steingaden mit seiner Klosterkirche. Leider verblasst diese ebenfalls sehr schöne Kirche ein wenig neben der Pracht der Wieskirche.

Durch die Flößerstadt Lechbruck ging es weiter bis zum Tagesziel Bernbeuren. Hier wurden wir noch Zeuge des abendlichen Viehtriebs bis wir endlich erschöpft unsere müden Pilgerglieder ausstrecken konnten.