Traditionelles Fischerboot am Ufer der Ria
Traditionelles Fischerboot am Ufer der Ria

Pilgerreise Nazaré – Porto – Tag 11: Torreira – Furadouro

Die heutige Etappe auf dem Jakobsweg sollte nur eine kurze von ca. 15 km sein. Ich habe mir aus diesem Grund einen „faulen“ Vormittag gegönnt und noch mal den Pool vom Hotel in Torreira genossen.

Als das Pilgern dann um 12.00h doch los ging, schien auch schon die Sonne.

Erst ging es noch ein wenig an der Ria entlang. Wieder waren viele Fischer in zum Teil noch traditionellen Booten unterwegs. Der große Fischreichtum in diesem Gewässer hat mit den Gezeiten zu tun, die immer wieder neue Nährstoffe in die Ria spülen. Und außerdem scheinen sich viele Fische im Brackwasser (Salz- und Süßwasser gemischt) wohl zu fühlen.

Auf dem weiteren Weg bin ich an einem historischen Bewässerungsbrunnen vorbeigekommen. Alles was zwar verrostet aber noch gut zu erkennen. Betrieben wurden die Brunnen z.B. mit Ochsen. Sehr spannend. Heute wird natürlich alles mit modernen Pumpen bewässert.

Insgesamt war zumindest die zweite Etappenhälfte eine sehr sandige Sache. Die Wege waren sandig und die Felder der Bauern auch. Ich frage mich, wie man diesem sandigen und kargem Boden noch so viel Gemüse etc. abgewinnen kann.

Der spätere Weg durch den Dünenwald und dann durch die „Buschzone“ war wirklich außerordentlich schön. Ein bisschen böse war ich auf manche Oleanderbüsche, die den Pilgern den Caminho streitig machen wollen und einfach in die Wege reinwachsen.

Furadouro ist ein sehr nettes Etappenziel, jetzt zur Hochsaison aber trotz Corona etwas zu touristisch.

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