Hinter Burgos beginnt die scheinbar unendliche Weite der Meseta, eine Hochebene, die nur aus Weizenfeldern und blauem Himmel zu bestehen scheint. Der Jakobsweg hält hier ein einmaliges Naturerlebnis für den Pilger bereit. Durch die Ruinen des Klosters San Anton führt Sie der Jakobsweg weiter durch ein Meer von Getreidefeldern. Nach der großen Einsamkeit der Meseta geht es durch kleine, fast vergessene Dörfer. Hier sind die Häuser noch in der traditionellen Lehmbauweise errichtet und passen sich in Form und Farbe der Landschaft an. In Sahagún angekommen, beschließen Sie diese Pilgerreise unter den maurisch beeinflussten (Mudejar-Stil) Backsteinkirchen San Tirso und San Lorenzo.

Diese Schlichtheit ist es auch, die den Pilger zu Kontemplation und zu sich selbst führt. Durch fast unbewohntes Land pilgern Sie in die alte Königsstadt León. Absoluter Höhepunkt der Etappe ist die in französischer Gotik errichtete Kathedrale. Darüber hinaus ist auch das Pantheon Real sehenswert, die königliche Grabkammer in der Kirche San Isidoro, die auch als die Sixtinische Kapelle der Romanik bezeichnet wird.

Durch die Maragatería, eine karge Heidelandschaft, führt der Jakobsweg hinauf in die Montes de León. Auf der Passhöhe steht das Cruz de Ferro (Eisenkreuz) auf einem meterhohen Steinhaufen. Seit frühester Zeit legen Pilger hier einen Stein ab als Zeichen für all das, was sie auf dem Weg aufgeben oder hinter sich lassen wollen.

Hinter dem Cruz de Ferro führt der Jakobsweg bis in das von den Römern gegründete Astorga. Dort kann der Pilger bei einem kleinen Stadtbummel neben den gut erhaltenen Resten der römischen Stadtmauer auch das Ensemble aus Kathedrale und neugotischem Bischofspalast (Antoni Gaudí) bewundern.

ca. 233 Wanderkilometer

Preis (DZ) ab € 955

Preis (EZ) ab € 1.246

 

 

Auf diesem Camino gibt es innerhalb der Saison von April bis Ende Oktober verschiedene Preisstaffelungen, die abhängig von der Reisezeit sind. In den Sommermonaten (Mai bis September) können die Reisepreise höher ausfallen.